© Hansa Druckerei Stelzer GmbH Historie Hansestraße 24 21682 Stade Telefon: (0 41 41) 9 54 90 - 0 Telefax: (0 41 41) 4 51 50 E-Mail: info@stelzer-druck.de Öffnungszeiten Büro Mo-Do 08:00 - 16:30 Freitag 08:00 - 12:00   | Startseite | Anfahrt | Rundgang | Leistungen | Historie | Kontakt | Gallerie | InfoThek | Impressum | Unsere Geschichte [3] Stade hat dank Caspar Holwein und des Generalsuperintendenten Johannes Dieckmann große Bedeutung für den modernen Bibeldruck. Dieckmann sorgte mit der von Caspar Holwein gedruckten Neuausgabe des Luthertextes für eine klare einheitliche Orthographie, Druckfehler wurden beseitigt. So wurde die Dieckmann-Holwein-Bibel 1710 bei Gründung der Cansteinschen Bibelgesellschaft in Halle als Textgrundlage ausgewählt. Mit der „Stader Bibel“ ist auch die Blütezeit der Druckerei Holwein verbunden. Noch bevor die neue Gewerbeordnung am 1. Juli 1848 die Gewerbefreiheit postulierte und keinen Platz mehr für konzessionierte Druckereien ließ, musste sich die privilegierte Offizin schon mit Konkurrenz auseinander setzen. Zwar mag die Schilderung des Enkels Dr. Georg Heinrich Hülsemann etwas einseitig sein, musste doch sein Großvater als lizenzierter Drucker seit 1810 einen zweiten Betrieb dulden, doch die Tatsachen stimmen: Während der französischen Besatzung hat sich Hülsemanns Großvater Heinrich Andreas Friedrich mit den Behörden angelegt, so der Enkel. Um ihn zu mehr Freundlichkeit gegenüber den Franzosen zu drängen, drohten die Behörden damit, eine zweite Druckerei zu genehmigen. Und das taten sie denn auch, als sich Friedrich nicht beugen wollte, schreibt sein Enkel im Jahre 1833. Die Witwe Anna Sophie Pockwitz wurde der „Königlichen Buchdruckerei“ entgegen gesetzt. Die Besatzungsbehörden erlaubten ihr neben privaten Drucksachen den Druck des neu geschaffenen „Intelligenz-Blatt des Nord-Departements“, des späteren „Stader Intelligenzblatts“. Auch als die Hannoversche Regierung im Dezember 1815 Stade wieder übernahm, blieb es bei der zweiten Druckerei, in der die Wurzeln des heutigen „Stader Tageblatts“